Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension zu "Wellington-Saga: Versuchung" von Nacho Figueras



Allgemeine Informationen:


Autor: Nacho Figueras und Jessica Whitman
Titel: Die Wellington-Saga : Versuchung
Reihe: Die Wellington-Saga 1
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 15.Mai.2017
Seiten: 416
Preis: 
Print: 12,99
E-Book: 9,99
ISBN: 373410372X




Inhaltsangabe


Ihrem besten Freund zur Liebe lässt Georgia sich auf einen kurzen Urlaubstripp nach Florida ein. Dort soll sie eigentlich ein paar ruhige Tage verbringen und Billys neuen Freund genauer unter die Lupe nehmen, dass sie wie Alice im Wunderland in eine vollkommen andere Welt stolpert, hat sich jedoch nicht erwartet. 
Ebenso wenig, dass sie Alejandro Del Campo, den äußerst anziehenden und fabelhaften Polospieler und Oberhaupt des Del Campo Clans auffallen würde.
Nicht nur die Leidenschaft für einander lässt zarte Bande entstehen, sondern auch ihre Liebe zu Tieren, aber vor allem Pferden.
Schneller als sie schauen kann, ist sie die neue Tierärztin der Del Campos und die Nähe zu Alejandro unausweichlich, obwohl sie doch gerade erst zu dem Schluss gekommen sind, dass eine intime Beziehung auf welche Art auch immer, eine schlechte Idee ist.

Meine Meinung


Ehrlich gesagt bin ich kein großer Pferde- oder Polofan, auf den ersten Blick hat mich die Geschichte auch nicht wirklich angesprochen, doch dann kam der Moment, wo ich es unbedingt lesen wollte und das obwohl oder gerade wegen der durchwachsenen Meinungen.
Spielt Polo tatsächlich die größte Rolle – größer noch als die eigentliche Geschichte?
Diese Meinung bzw. Frage kann ich jetzt beantworten. Polo und Pferde spielen eine große Rolle, aber nicht die größte! Generell ist es aber logisch, dass ein großes Augenmerk auf diesen Bereich fällt, immerhin ist der männliche Protagonist Polospieler mit einem Stall voller Wettkrampfpferde. 
Dieser Sport und die Tiere sind es auch, die letztendlich das Paar miteinander verbinden, immerhin ist Georgia Tierärztin, bzw. die assistierende Tierärztin der Del Campos.
Die Liebesgeschichte ist süß, aber haut nicht um, da muss ich einigen Meinungen zustimmen und dennoch ist sie auf eine Art authentisch, denn so wie die Charaktere ausgearbeitet und herüber gebracht worden sind, konnte die Liebe nicht anders sein.
Es gibt Drama, Intrigen, Geheimnisse, eine kleine Prise Herzschmerz und auch ein wenig Erotik, die aber leider gar nicht so erotisch ist, wie ich es bevorzuge.
Aufgefallen ist mir die Sprache, die Geschichte liest sich gut und auch flott, teilweise ist die Wortwahl jedoch ein wenig hochgestochen oder „altbacken“, was befremdlich wirkt, aber im Grunde nicht so sehr, dass es mich aufgeregt hat.

Fazit


Fassen wir das ganze Mal zusammen, auch wenn ich einige Kritikpunkte habe, finde ich den Reihenauftakt gut und werde auch den zweiten Band lesen. Da mir der Stil und die Thematik nach wie vor zusagen und ich die starke Vermutung habe, dass noch Luft nach oben ist, werde ich Sebastian, dem Playboy, eine zweite Chance geben!