Sonntag, 4. September 2016

Rezension zu "Silber, Das erste Buch der Träume" von Kerstin Gier

Fakten:

Titel: Silber, Das erste Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Erscheinungsdatum: 20.06.2013
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 408
Preis: - Hardcover: 18,99 €
          - E-Book:      16,99 €
ISBN: 978 - 3841421050

3/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Olivia lernt in ihrem Leben viel kennen. Immer und immer wieder muss sie zusammen mit ihrer Schwester umziehen, um bei ihrer erfolgreichen Mutter leben zu können. Auf ihrer Reise durch verschiedene Länder und deren Schulen hatte sie jedoch noch nie etwas über eigenartige Träume gelernt. Träume, die sie nun in ihrer neuen Heimat heimsuchen. In diesen beobachtete Liv vier Jungen, die sie aus ihrer neuen Schule kennt, wie sie auf einem Friedhof ein Ritual abhalten. Alles in Ordnung, wenn dies nur Träume wären, aber die vier Mitschüler wissen nach diesem Traum Dinge, die Liv ihnen noch nie erzählt hatte. Gibt es eine Verbindung zwischen Traum und Realität? Und was hat es mit diesem Ritual auf sich?


Meine Meinung:

Die Grundidee der Story spricht mich sehr an. Träume und Realität miteinander zu kombinieren ist ein gewagtes Thema. Die Umsetzung dieser Idee ist Kerstin Gier im Gesamtbild gut gelungen. Hervorzuheben ist gleich zu Beginn der Rezension die Verzierungen auf vielen Seiten des Buches. Ich persönlich mag dieses Extra für die Augen sehr gerne. 

Der Schreibstil:

Kerstin Gier schreibt ihren Roman mit der Zielgruppe der jungen Erwachsenen. Dies spiegelt sich auch in ihrem Buch wieder. Ich persönlich finde dies nicht schlimm, da es von Anfang an für diese Zielgruppe angedacht war. Als Erwachsener spielt man sich mit den Begriffen, die im Buch beschrieben werden und versteht auch sehr schnell jeden Zusammenhang. Im Allgemeinen ist meine Meinung hierzu, dass es sich um ein gutes Buch für zwischendurch handelt, zumindest im Punkto Schreibstil betrachtet. 
Gut gelungen und zudem eine sehr gute Idee ist meiner Meinung nach der Blog, der innerhalb des Buches behandelt wird. Hier schreibt eine unbekannte Person Fakten und Wissenswertes über seine Mitschüler, hält sich selbst jedoch sehr im Hintergrund. Niemand der Schüler kennt die Identität der BloggerIn Secrecy. Somit wechselt die Autorin ihre Schreibweise aus der Erzählerperspektive, Ich - Erzähler,  in eine Bloggerperspektive. 

Die Protagonistin;

Olivia, oder kurz Liv, ist der Hauptcharakter in dieser Geschichte. Ich persönlich finde sie sehr lustig und musste auch des öfteren über sie oder mit ihr Lachen. Sie wirkt ihrem Buchalter sehr gerecht und handelt dementsprechend auch, was sie sehr sympathisch macht. Als Tochter und große Schwester von geschiedenen Eltern hatte sie es sicherlich nicht leicht, aber dennoch ist sie ein herzensguter und froher Mensch geworden. Eine gute Charakterwahl der Autorin.

Das Cover:

Dieses Mal ist es ein Punkt über den ich nicht so gerne schreibe. Auf der einen Seite gefällt mir das Cover gut in seiner Darstellung, aber auf der anderen Seite betrachtet ist es meiner Meinung nach auch ein wenig zu überladen. So viele einzelne kleine Dinge sind zu erkennen, die zwar alle miteinander verbunden sind, aber dennoch zu viele sind. 

Fazit:

Wie ich weiter oben bereits geschrieben habe finde ich das Buch gut als eines für zwischendurch. Der Schreibstil ist einfach gehalten und leicht verständlich. Die Protagonistin war mir sympathisch gewesen und brachte mich des öfteren zum lachen. Ich kann zusammenfassend dieses Buch weiter empfehlen.