Sonntag, 7. Januar 2018

Rezension zu "Die Zwölf Könige, Die Legenden der Bernsteinstadt" von Bradley Beaulieu

Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

Allgemeine Informationen:



Autor: Bradley Beaulieu
Titel: Die Zwölf Könige
Reihe: Die Legenden der Bernsteinstadt, Band 1
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 01.09.2017
Seiten: ca. 690
Preis:
         - E-Book: 13,99 €
         - Print:      16,00 €
ISBN: 978-3426518175

Klappentext:

Auf Kufen gleiten stolze Handelsschiffe über das Sandmeer nach Sharakhai, Wiege der Zivilisation und Heimat der Zwölf Könige. Vor Jahrhunderten haben die Götter selbst ihnen unvorstellbare Macht verliehen, seither beherrschen sie die wundersame Stadt mit eiserner Hand.
Die Waise Ceda hat es mit ihren 19 Jahren zu einer gerissenen Diebin und gefeierten Arenakämpferin gebracht. Doch nie wird sie jene Nacht vergessen, als ihre Mutter im Namen der Zwölf Könige hingerichtet wurde. Auf der Suche nach Rache verbündet Ceda sich mit allerlei zwielichtigen Gestalten und gerät mitten hinein in eine Verschwörung, in der der Tod ihrer Mutter eine viel größere Rolle spielt, als sie je hätte ahnen können.


Meine Meinung:

Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll oder nicht. Am Ende hatte ich mich dazu entschieden es doch zu lesen, doch überzeugen konnte es mich nicht.


Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Sicht der Protagonistin Ceda, aber auch ihr Freund und Verbündeter Emre erzählt einige Passagen aus seiner Sicht. Selten, aber dafür sehr interessant sind die Szenen, die aus der Sicht der einzelnen Könige erzählt werden, wobei hier oft die Frage offen bleibt, wer der königliche Erzähler zu diesem Zeitpunkt genau ist.

Die Geschichte spielt in einer Wüstenstadt und deren Umgebung. Die Orte und Schauplätze werden alle sehr schön beschrieben und regen die Fantasy gut an. Ebenfalls gut gefallen haben mir die unterschiedlichen "Arbeiter" auf die näher eingegangen wird, von Heiler bis hin zu Giftmischern sind viele spannende und interessante Berufe vertreten.
Intrigen, Geheimnisse und mysteriöse Geschöpfen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte und sorgen hierbei für Spannung.
Das waren nun die Kriterien, die mir sehr gut gefallen haben und die Geschichte zu etwas Besonderem gemacht haben. Aber es gibt einige Punkte, die mir nicht gefallen haben und am Ende dafür gesorgt haben, dass ich das Buch schlussendlich abgebrochen habe.

Der Schreibstil des Autors. Bradley Beaulieu hat in seinem Buch eine spannende Welt erschaffen, die man gerne erkunden und sich darin verlieren möchte. Doch das alleine reicht nicht für eine gute Geschichte. Stellenweise waren die Ausführungen und Beschreibungen des Autors so ausführlich, dass es einfach sehr langatmig geworden ist. Oft dreht sich die Erzählung um eine einzige Sache und ich hatte das Gefühl, dass diese Sache durchgekaut wurde, bis ich einfach zu viel davon hatte. Im letzten Drittel wurde es mir dann einfach zu langatmig und ich habe das Buch abgebrochen.

Covertime:
Das Cover gefällt mir insgesamt gut, vor allem die Dornenranken haben meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Frau, die vor dem Tor steht wirkt auf mich sehr philosophisch.

Fazit:  

Im Grunde ist diese Geschichte sehr spannend und interessant zugleich, doch die Umsetzung dessen konnte mich nicht überzeugen. Themen wurden meiner Meinung nach zu oft und zu lange wieder und wieder durchgekaut, so dass die Erzählungen langatmig wurden und mich nicht mehr fesseln konnten und ich schlussendlich das Buch abgebrochen habe.

Meinen Dank noch an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



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