Mittwoch, 27. Juli 2016

Rezension zu "Die Magie der Namen" von Nicole Gozdek

Titel: Die Magie der Namen
Autor: Nicole Gozdek
Erscheinungsdatum: 01.03.2016
Seiten: 353
Preis:
         - Print: 16,99 €
         - E-Book: 12,99€
ISBN: 9783492703871




Inhaltsangabe:


Namen haben Macht. Es gibt Geschichten, in denen man seinen echten Namen nicht verraten sollte, da sonst sein Wisser große Macht über einen habe. In dieser Geschichte erfahren die jungen Erwachsenen erst ihre wahren Namen und wissen erst ab diesem Zeitpunkt wer sie wirklich sind. Mit gefährlichen Folgen.


Meine Meinung:

Ich habe persönlich schon viel über dieses Buch gehört und gelesen. Zum Teil sehr gute Meinungen zum Teil aber auch sehr heftige Kritik. Nun habe ich mir selbst ein Bild davon machen dürfen und muss sagen, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat.
Alleine im Aufbau fand ich dieses Werk schon sehr gelungen. Die Kapitelüberschriften sind in verschiedenen Ausrichtungen gehalten worden. Vorne sowie hinten im Buch befindet sich jeweils eine Karte des Landes in dem die Geschichte spielt. Die einzelnen Kapitel sind auch nach meinem Empfinden nicht zu lange gehalten, aber auch nicht zu kurz.

Die Geschichte:

Die Idee der Geschichte hat die Autorin Nicole Gozdek meiner Meinung nach sehr gut umsetzen können. Ihre Familie und Freunde hatten Recht in ihren Empfehlungen an die Schreiberin dieses Buch zu veröffentlichen. Namen sind etwas besonderes, sie haben wirklich eine Macht über die Menschen. Und genau dieser Punkt fand ich an der Geschichte so toll.

Der Schreibstil:

Die Autorin nutzt in ihrem Buch die Erzählform aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Tirasan, dem Protagonisten. Das Wissen, welches für das Verständnis der Geschichte wichtig ist, hat Nicole Gozdek sehr gut und einfach verständlich beschreiben können. Die Umgebung des Tirasan wurde meiner Meinung absolut ausreichend verzählt. Da sich der Protagonist auf einer Reise befindet lag in meinen Augen die Gefahr, dass die Autorin zu sehr die Umgebung beschreiben würde, was aber nicht der Fall war. Die Gefühle und Gedanken wurden ebenfalls nicht zu sehr im Vordergrund gehalten.

Der Protagonist:

Tirasan ist eine Romanfigur, die ich nur lieben konnte. Seine einzigartige Art und Weise eroberte sehr schnell mein Herz. Er ist kein typischer Charakter für eine Fantasy Geschichte und genau das gefiel mir persönlich so sehr an ihm. Auch konnte er mich immer wieder überraschen.

Das Cover:

Auch hier wurde ich wieder einmal durch das Cover aufmerksam auf das Buch. Aber auch durch den Titel der Geschichte. Ich persönlich finde das Cover gut gelungen. Nur die Auszeichnung des Awards müsste meiner Meinung nach nicht auf dem Schutzumschlag gedruckt sein, da dieses nicht zum Cover selbst in der Optik passt.


Fazit:

Ich kann dieses Buch an die Leser aus dem Bereich Fantasy empfehlen. Es hat mir wirklich gut gefallen.

Anmerkung (Achtung Spoiler!!)

Es gibt in dieser Geschichte nur einen Punkt, der mich verärgert hatte und zum nachdenken anregte. Zum Schluss der Geschichte ereignete sich eine große Veränderung. Aber diese Veränderung bewirkte ebenso, dass die Liebe von Rustan gegenüber Tirasan erlosch. Ich weiß, dass dieser eine Punkt schon des Öfteren im Zentrum der Kritik sich befand, aber auch ich finde dies nicht in Ordnung. Die öffentlichen Schreiben der Autorin hierzu habe ich bereits gelesen und akzeptiere ihre Entschuldigung.