Donnerstag, 25. August 2016

Rezension zu "Divinitas" von Asuka Lionera

Titel: Divinitas
Autor: Asuka Lionera
Erscheinungsdatum: 30.11.2015
Verlag: Drachenmondverlag
Seiten: 337
Preis: Brochiert: 14,99 €
          E-Book:      4,99 €
ISBN: 978- 3959910224


3/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Halbelfen, verhasste Mischlingswesen haben in der Welt der Menschen und Elfen nichts mehr zu suchen. Sie werden gejagt und hingerichtet. Fye ist eine solche Halbelfe und fürchtet sich immerzu um ihr Leben. Einst lebt sie in einer einsamen Hütte mitten im Wald, doch um überleben zu können muss sie ins Dorf, um sich Lebensmittel für den Winter zu sichern. Durch einen unglücklichen Zufall lagern zeitgleich mit ihrem Aufenthalt im Dorf auch noch Ritter der Königsgarde und deren Prinz. Und wie es das Schicksal so will, wird die enttarnt und gefangen genommen. Muss sie nun auch brennen, wie einst alle Mischlingswesen?


Meine Meinung:

Die Geschichte:

Halbelfen oder auch einfach gesagt Mischlingswesen werden in vielen Büchern und deren Geschichten gehasst und verfolgt. Wie auch in Divinitas. Doch Divinitas unterscheidet sich dennoch sehr von solchen Geschichten. Die Idee der gesamten Storyline gefällt mir persönlich sehr gut. Langweilig wird es einem beim Lesen dieser Geschichte nicht.

Der Schreibstil:

Asuka Lionera nutzt für ihre Story die Ich-Perspektive der Protagonisten zum erzählen. Eigentlich finde ich diese Wahl immer sehr gut, aber dieses Mal kam es mir beim lesen ein wenig befremdlich vor. Meiner Meinung nach wäre hier die Erzählerform aus der dritten Person besser gewesen. Die Autorin wechselt zudem auch zwischen Fye, der Halbelfe, und Vaan, dem Prinzen, um die Geschichte aus der jeweiligen Sicht zu erzählen. Eine gute Idee, doch gefiel es mir nicht, dass manche Passagen, wenn auch nur kurze, sich wiederholten, wenn sie zuerst aus der Sicht von Fye und dann anschließend aus der Sicht von Vaan verzählt werden.
Allgemein zum Schreibstil zu berichten ist, dass Asuka Lionera sehr einfach geschrieben hat. Keine komplizierten Wörter, keine ellenlange Sätze und keine nicht erklärbare Verstrickung der einzelnen Wörter zueinander. Für ein Buch zwischendurch sicherlich eine gute Wahl. Ich würde hierzu sagen, es ist ein Buch der "leichten Kost". Auch jüngere Leser können dieses Buch ohne Bedenken lesen oder von ihren Eltern geschenkt bekommen.
Einen größeren Kritikpunkt gibt es hier jedoch schon zu erwähnen. Des öfteren hatte ich das Gefühl, dass einige Ereignisse in diesem Buch unangebracht und logisch betrachtet nicht nachvollziehbar sind. Um auf diesen Punkt hier näher eingehen zu können müsste ich spoilern, aber grundlegend kann ich es vielleicht so ausdrücken. Gewisse Handlungen vor allem von Fye, aber manchmal auch von Vaan sind nicht nachvollziehbar. Um diese zu vollziehen müssten beide schon reichlich dumm sein, was die Beiden jedoch eigentlich nicht sind.


Die Protagonisten:

Fye: Eine Halbelfe, die stets um ihr Leben bangen muss. Sie wirkt auf den Leser sehr ängstlich und unsicher. Misstrauisch ist sie zudem auch, aber zugleich auch sehr naiv. Ich mochte diesen Charakter auf er einen Seite gerne, doch hatte ich große Lust sie in manchen Passagen der Geschichte zu packen und schütteln aufgrund ihrer Naivität.

Vaan: Der Prinz der Menschenkönigsfamilie. Er ist schwer zu beschreiben. Zwischen fürsorglich, verliebt, herrisch, beschützend, mörderisch und erhaben ist alles dabei. Ach und gut aussehend soll er auch noch sein. Ich konnte diesem Charakter nicht viel abgewinnen und manchmal nervte er mich mit seiner Art einfach nur.

Das Cover:

Ok. Es handelt sich bei diesem Buch um ein Exemplar aus dem Drachenmondverlag, und ganz ehrlich? Ich leibe deren Cover! Das ist auch ein sehr großer Grund gewesen, warum ich mir dieses Buch gekauft hatte. Ich kann hier nichts negatives bemängeln. Nur alles positiv bewerten. Der Zusammenhang zwischen Geschichte und Cover ist zudem auch hergestellt, mein persönlicher Kritikpunkt somit positiv erfüllt.

Fazit:

Ein Buch für zwischendurch. 
Das ist meine Meinung zusammen gefasst in einem Satz. Durch die einfache Schreibweise des Buches und der leicht verständlichen Story an sich, kann ich den obersten Satz des Fazits zusammen stellen. Negativ zu bewerten sind diese Passagen, in denen die Handlung nicht nachvollziehbar ist. Positiv hervorzuheben ist natürlich einerseits das Cover, aber auch die gesamte Storyline.

Rezension geschrieben von Ramona Gall