Montag, 22. August 2016

Rezension zu "Selection" von Kiera Cass

Titel: Selection
Autor: Kiera Cass
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2013
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 368
Preis: E-Book: 9,99
          HC: 16,99
          TB: 9,99
ISBN: 978-3737361886


5/5 Sterne


Inhaltsangabe:

Die Chance deines Lebens?
35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Meine Meinung:

Die Geschichte:

Für mich persönlich ist die Storyline etwas, das ich so noch nicht gelesen habe und mich deshalb sehr darauf gefreut habe.
Rein von der Inhaltsangabe erinnert es jedoch an ein TV-Format bei dem ebenfalls mehrere Frauen um einen Mann kämpfen.
Nach dem Start habe ich sofort in die Geschichte gefunden und viele neue Eindrücke und Aspekte sind dazu gekommen.
Als mich jemand fragte, wie ich das Buch beschreiben würde, sagte ich: „Selection ist eine Mischung aus den Tributen von Panem, Der Bestimmung und dem Bachlor.“
Ich denke nach wie vor, dass dies eine gute und auch zutreffende Beschreibung ist.

Der Schreibstil: 

Kiera Cass hat das besondere Talent so zu schreiben, als wäre man Teil des Geschehens, man fühlt sich als würde man als stummer Gast zwischen all den Charakteren stehen. Diese Dynamik führt dazu, dass man nur so über die Seiten fliegt und ziemlich flott am Ende des Bandes ist. Teilweise kommt es bei mir vor, dass ich Sätze, teilweise sogar ganze Seiten überfliege, bei diesem ganz besonderen Schätzchen ist das jedoch nicht passiert.
Man könnte sagen, hätte Frau Cass vor mir gesessen und mir ihr Buch vorgelesen, ich hätte jede einzelne Sekunde an ihren Lippen gehangen.
Die Dame weiß ihr Handwerk zu nutzen und hat mit dem Cliffhanger am Ende des ersten Bandes noch mal ganz besondere Spannung erzeugt.

Die Protagonisten: 

America ist ein Mädchen mit Träumen, Zeilen und Wünschen, sie ist sehr real und authentisch, weshalb sie auch dem Prinzen gefällt.
Eigentlich möchte sie gar nicht bei dem Wettkampf um den Prinzen teilnehmen, macht jedoch das Beste aus ihrer Situation. Dabei gewinnt sie nicht nur mein Herz mit ihrem Mut, ihrem Witz und ihrer liebevollen Art. Mer ist eine junge Frau die für sich, ihre Lieben und ihre Überzeugungen einsteht.
Während America für den Leser allein durch die Ich-Perspektive sehr greifbar ist, bleibt Maxon größtenteils geheimnisvoll. Man nimmt nur das wahr, was auch unsere Protagonistin sieht. Dies allein reicht jedoch um sich eine Meinung bilden zu können. Maxon ist für mich eine Art Prinz Charming, gut aussehend, durchtrainiert, adrett, auf eine verschrobene Art humorvoll, aber vor allem verständnisvoll und großherzig.

Das Cover: 

Die Selection Bände sind meine ersten HC. In der Regel bevorzuge ich TB, in diesem Fall finde ich die HC-Version jedoch viel schöner, selbst wenn das Cover das gleiche ist.
Das Cover ziert eine rothaarige Frau, sie sieht geheimnisvoll und schön aus. Da sie der Beschreibung von America sehr ähnlich ist, bekommt mein hier ein Bild geliefert, wie Mer sein könnte oder soll.
Auch die Verarbeitung ist gut, sodass das Buch gut in der Hand liegt und auch mehrere Stunden lesen immer noch Spaß machen.


Mein Fazit:

Ich habe mir diese Reihe, beziehungsweise die Geschichte von America und Maxon, zum Glück zusammen gekauft. Ich hätte es definitiv nicht ausgehalten, ein ganzes Jahr warten zu müssen, um zu erfahren wie es weiter geht.
Da ich meine Rezension schreibe nachdem ich alle Bände gelesen habe, kann ich an dieser Stelle schon sagen, dass ich am selben Tag noch Band zwei anfangen musste.
Auch wenn Selection ein Jugendbuch ist, kann oder besser muss ich sagen, dass selbst ich mit fast sechsundzwanzig total begeistert gewesen bin.

Rezension geschrieben von Kathrin Ho.