Dienstag, 30. August 2016

Rezension zu "Finian Blue Summers" von Emma C. Moore

Titel: Finian Blue Summers
Autor: Emma C. Moore
Erscheinungsdatum: 25.08.2016
Seiten: 284
Preis: E-Book: 4,99 €
          Tb: 8,99 €
          Hc: 15,99 €
ISBN: 978 - 1527247670

5/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Die neunzehnjährige Rayne ist ein Star, die mit ihrem Geigenspiel Millionen von Menschen in ihren Bann zieht. Doch als solch ein erfolgreicher Star hat sie viele Einbußen in Kauf zu nehmen. Manche davon verständlich, andere wiederum basieren auf den Befehlen ihres sehr strengen Vaters. Ihre eigenen Wünsche stehen ganz hinten, sie muss funktionieren und immer gesund sein, um so viele Konzerte, wie nur möglich geben zu können. Als der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen  und verweigert das Geigenspielen. Daraufhin landet sie in einer Nobelklinik für psychisch kranke Stars, in der weiterhin ihr Vater ihr das Leben schwer macht. In der Klinik absolviert Finian, ein junger attraktiver Mann, ein Praktikum - und er ist sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert. Mit ihm wagt Rayne nicht nur eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz neues Leben.

Meine Meinung: 

Die Geschichte:

Eine Story, die einem unter die Haut geht. Dieser Satz beschreibt meiner Meinung nach genau das Buch, die Geschichte und meine Meinung. 
Emma C. Moore hat mich mit dieser Story mehr berührt und begeistert, wie sie sich wahrscheinlich vorstellen kann.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich wurde richtig von dem Buch gefesselt. Emma C. Moore schreibt aus der Ich-Perspektive, um die Geschichte von Finian und Rayne zu verzählen. Zudem, um beide Protagonisten nachempfinden zu können, wird hier auch ein Wechsel zwischen den beiden Protagonisten zum erzählen ihrer Geschichte genutzt. Somit kann der Leser sehr gut in beide Sichtweisen der Hauptcharaktere Einblick erhalten. 
Doch diese Grundlagen des Schreibstiles trugen nur einen Teil bei, um mich so begeistern zu können. Emma C. Moore schaffte es mit Hilfe ihrer Beschreibungen, hervorheben von Gefühlen und Gedanken, dass ich das Gefühl hatte selbst die Protagonistin zu sein. Dies hatte ich bisher noch nicht erlebt gehabt, während ich ein Buch las. Bewusst wurde mir diese Tatsache auch erst, als das Buch sich dem Ende zuneigte und mir auffiel, dass ich vor meinem geistigen Auge Finian auf mich zulaufen gesehen habe. Diese Reaktion meines Gehirnes lege ich in die Fähigkeiten der Autorin einen Leser so in den Bann ziehen zu können. Vielen lieben Dank dafür.

Die Protagonisten:

Rayne Taylor: Eine 19 jährige junge Frau, die mir persönlich sehr leid getan hat. In den Fängen ihrer Eltern, jede Minute ihres Lebens von diesen organisiert, aber keine Zeit sich frei entfalten zu können oder gar selbst ihr Leben bestimmen zu dürfen. Doch das änderte sich zum Glück, indem Rayne die einzige Macht nutzte die sie hatte, und zwar nichts mehr zu tun. In diesem Moment hatte sie bereits meine Sympathie vollständig erobert. Im weiteren Verlauf der Geschichte liebte ich sie mit jeder Zeile immer mehr.

Finian Summers: Ein junger Mann, der mir zunächst zu Beginn der Geschichte Misstrauen erweckte. Aber auch dieser Charakter konnte im Verlauf der Geschichte meine Sympathie für sich gewinnen. Er ist ein hilfsbereiter Mann, mit seinen eigenen Macken. Aber keiner ist perfekt, und genau das fand ich sehr gut.

Das Cover:

Das Cover finde ich an sich schön gestaltet, wäre jedoch in der Regel nicht mein Geschmack, um mich zum Kauf zu überzeugen. Der Bezug zur Geschichte konnte auch mit diesem Cover hergestellt werden.

Fazit: 

Da ich das Buch vorablesen durfte, war ich schon sehr gespannt, was die Leser erwarten würde. Ich muss sagen, wirklich großes Kino erwartet euch mit diesem Buch. Ich kann dieses Werk nur dringend weiter empfehlen und hoffe, dass auch ihr genauso gefesselt und gebannt werdet, wie ich. Ich liebe diese Geschichte und danke der Autorin vielmals, dass ich sie lesen durfte. Wichtig für alle Leser dieses Buches: Legt euch Taschentücher bereit. Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen. 

Rezension geschrieben von Ramona Gall