Dienstag, 30. Mai 2017

Rezension zu "Der schwarze Thron" von Kendare Blake



Allgemeine Informationen:


Autor: Kendare Blake
Titel: Der Schwarze Thron – Die Schwestern
Reihe: Der Schwarze Thron 1
Verlag: Penhaligon
Erscheinungsdatum: 09.Mai.2017
Seiten: 448
Preis: 
Print: 14,99
E-Book: 9,99
ISBN: 3764531444






Inhaltsangabe:


Die Drillinge Katharina, Mirabella und Arsinoe tragen eine schwere Last auf ihren Schultern, denn nur eine von ihnen kann Königin werden, währen die anderen sterben müssen – durch die Hand der eigenen Schwester.
Jede von ihnen hat eine besondere Fähigkeit, die sie unter der Obhut eine „mütterlichen Lehrmeisterin“ und deren Haus heranreift. 
Die ersten sechs Jahre wachsen die Mädchen noch miteinander auf, werden dann jedoch getrennt und treffen erst zehn Jahre späte wieder aufeinander – mit dem Ziel einander zu töten und den Thron zu besteigen.
Ein Kampf um Leben und Tod beginnt und ist dabei natürlich alles andere als leicht.

Meine Meinung:


Die meisten werden wissen, dass ich kein großer Fantasy-Leser bin und wenn dann eher Romantasy bevorzuge. Dennoch hat mich die Geschichte der drei Königstöchter sofort angesprochen, weshalb ich sie letztendlich auch lesen wollte.
Die Grundidee finde ich selbst jetzt nach dem Lesen noch interessant und gut. Ich für meinen Teil haben so etwas noch nicht gelesen, finde die Storyline daher umso faszinierender, selbst wenn es brutal – fast schon nicht nachvollziehbar ist – dass eine Schwester die anderen beiden umbringen muss, um den Thron besteigen zu können. Oder auch dass eine Mutter ihre eigenen Töchter direkt nach der Geburt abgibt.

Zugegebenermaßen hat sich das erste Drittel/ die erste Hälfte ein wenig gezogen, auch wenn jede einzelne Geschichte der drei Mädchen interessant und für den Fortgang notwendig gewesen ist. Zumal ich durch die wechselnde „Sicht“ alle Schwestern kennenlernen konnte und selbst am Ende des ersten Bandes nicht genau weiß, welche ich favorisieren soll.
Neben den Hauptcharakteren Mirabella, Katharina und Arsinoe gibt es sorgfältig gewählte und ausgearbeitete Nebencharaktere, die ebenfalls Einfluss auf die Geschichte nehmen und sehr wichtig sind. Gleichzeitig aber auch zu Komplexität, fast schon Kompliziertheit führt.
Ohne zu tief ins Detail zu gehen, kann ich verraten, dass sogar Liebe mit im Spiel ist. Ob sie mir jedoch zu sehr im Hintergrund steht oder nicht, bin ich mir gerade noch nicht sicher. Tendiere aber tatsächlich dazu, dass das Hauptaugenmerk auch weiterhin auf der eigentlichen Problematik verbleiben soll.
Was lässt sich noch sagen? Das Ende ist ein Cliffhanger, sodass ich natürlich am liebsten weiterlesen würde, so aber leider bis zum Herbst warten muss.
Außerdem, dass genau dieses Ende Aha-Momente beziehungsweise Vermutungen in mir „aufploppen“ lassen hat. 

Fazit:


Rund heraus also ein gelungenes Buch, denn auch wenn (Urban)Fantasy nicht mein bevorzugtes Genre ist, ist „Der schwarze Thron“ ein schöner und spannender Ausflug in eine andere Welt gewesen. Ich bin wirklich gespannt, inwiefern meine Vermutungen richtig sind.


Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho