Donnerstag, 1. Juni 2017

Rezension zu "Frag nicht nach Sonnenschein" von Sophie Kinsella



Allgemeine Informationen:


Autor: Sophie Kinsella
Titel: Frag nicht nach Sonnenschein
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 15.Mai.2017
Seiten: 544
Preis: 
Print: 9,99
E-Book: 8,99
ISBN: 3442485509






Inhaltsangabe:


Was tut man, oder in dem Fall eher Frau, alles, um ihren Traumjob zu bekommen und erfolgreich zu sein?
Eine Maßnahme ist es seinen Look komplett dem Londoner-Chic anzupassen, den ländlichen Dialekt abzulegen und der Chefin den Ansatz zu färben, wenn sie es denn wünscht.
Man erkennt also, Katie Brenner, besser bekannt als Cat, tut so ziemlich alles, um sich anzupassen und positiv aufzufallen, selbst wenn ihre Chefin Demeter eine totale Tyrannin ist.
Dass all ihre Bemühungen umsonst sind, merkt sie als sie plötzlich ohne Job dasteht.
Um dem ganzen auch noch die Krone aufzusetzen, hat sich Katie in Demeters Affäre Alex verliebt. Die Tatsache, dass er mit einer verheirateten Frau eine Affäre hat, macht ihn offensichtlich nicht besser, als die fiese Hexe.
Zum Glück gibt es aber noch ihren Vater und seine Freundin, die eine unglaubliche Geschäftsidee haben und dafür Katies Hilfe brauchen.
Gerade als wieder alles besser zu laufen scheint, tauchen Demeter und Alex bei dem „brennerischen“ Glampingplatz auf. Was für Katie zum Spießrutenlauf wird, denn nichts scheint, wie es ist.

Meine Meinung:


Mein letztes Sophie Kinsella Buch ist schon eine Weile her, dennoch habe ich sie und ihre Bücher in guter Erinnerung, auch dieses Buch wird mir mit Sicherheit in guter Erinnerung bleiben.
„Frag nicht nach Sonnenschein“ ist ein wunderbarer Liebesroman, den ich innerhalb eines Tages verschlungen habe, so gefesselt bin ich von der Geschichte gewesen.
Witzig, spritzig und erstaunlicherweise auch sehr spannend – auf eine nicht krimihafte-Art – ist die Geschichte rund um Katie. Selbst Herzschmerz kommt immer mal wieder vor.
Katie ist authentisch und sympathisch, somit eine absolut gelungene Protagonistin, die kein Fettnäpfchen auslässt, für ihre Überzeugungen und Träume kämpft, aber vor allem liebevoll und loyal ist. Sie hat ihr Herz am richtigen Fleck und ist ein Mensch, den ich gerne in meinem Leben hätte.
Schade finde ich bloß, dass man die Geschichte nicht ebenfalls aus Alex Sicht sieht. Auf der anderen Seite kann es bei Kinsella und diesem Roman schon gar nicht anders sein, zu viele tolle Momente wäre wahrscheinlich vorweg genommen worden, hätte man in Alex Kopf sehen können.
Ebenfalls absolut erfrischen finde ich es, dass Sex zwar erwähnt, aber nicht explizit beschrieben wird.
Sex sells, aber eine gute Liebesgeschichte eben auch!

Fazit:


Nach „Frag nicht nach Sonnenschein“ habe ich unglaubliche Lust noch mal die älteren Sophie Kinsella Bücher zu lesen und freue mich, dass ich einige in meinem Regal stehen habe.
Für mich ist dieses Buch ein Retter aus einer schrecklichen Leseflaute, aber vor allem das perfekte Sommerbuch, ganz klare Leseempfehlung!

Rezension geschrieben von Kathrin Ho
Bild erstellt von Kathrin Ho