Freitag, 13. Januar 2017

Rezension zu "Als der Tod die Liebe fand" von Mariella Heyd

Allgemeine Informationen:


Autor: Mariella Heyd
Titel: Als der Tod die Liebe fand
Reihe: /
Genre: Romantasy
Verlag: neobooks
Erscheinungsdatum: 04.01.2017
Seiten: 270
Preis:
         - E-Book: (aktuell) 0,99 €
ASIN: B01MS4YL6H


Bewertung: 4/5 Sterne

Inhaltsangabe: 

Mila genießt ihr Leben in vollen Zügen, bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrannt wird. Ihr gesamtes Leben und das ihrer Familie steht auf den Kopf, den Krebs ist ein Egoist. Im Krankenhaus trifft Mila auf Mikael, der ihr zur Seite steht und über den trostlosen Aufenthalt im Krankenhaus hinweg hilft. Doch Mikael ist mehr, als es zu Beginn scheint. Den er will Mila mit sich nehmen, wie es seine Aufgabe ist. 

Meine Meinung: 

Wieder einmal ist Facebook daran schuld, dass ich auf ein neues Buch aufmerksam geworden bin. Dafür müsste ich Facebook schon fast meinen Dank aussprechen, aber ich tue es lieber gegenüber der Autorin. Danke Mariella, dass ich dieses Buch lesen durfte. 

Die Geschichte beginnt zunächst im Alltagsleben von Mila, der Protagonisten, und wird in der Dritten Person erzählt. Persönlich finde ich den Einstieg in die Story sehr gut gelungen. Man lernt Mila in ihrer "normalen" Zeit kennen, ohne Kennzeichen der Krankheit. Sie liebt es auf Partys zu gehen und ist zudem auch noch schwer verliebt in ihren besten Freund. 
Als Mila das erste Mal zu einem Arzt ging aufgrund einer Erkältung reagierte sie wie jede andere junge Frau auch reagieren würde. Auch dies gefiel mir sehr gut. Die Ängste wirkten auf mich authentisch und nicht überzogen. Auch die Reaktion auf die Diagnose Krebs ist meiner Meinung nach gut gelungen. Wahrscheinlich würden 90 % aller Betroffenen so reagieren und handeln. 
Die Szenen im Krankenhaus fand ich dagegen leider weniger authentisch. Liegt vielleicht daran, dass ich selbst in einem Krankenhaus arbeite und weiß, wie in der Regel da gearbeitet wird. Hier fehlte mir einfach mehr vom Umfeld um Mila herum. Klar musste sie mit ihren Gefühlen und ihrer Situation zurecht kommen, dennoch wäre noch Platz für mehr gewesen. Ab der Hälfte des Buches wurden die Mitarbeiter des Krankenhauses auch mehr einbezogen, was mir gefiel. Vor allem die Art, wie sie mit in die Geschichte hinein bezogen werden.
Mila vollzieht im Laufe des Buches einen starken Wandel. Von der anfänglichen Partymaus ist bald. nichts mehr zu erkennen und man merkt sehr deutlich, wie Mila erwachsen wird, oder besser gesagt werden muss. In manchen Situationen bewunderte ich sie für ihre Stärke und Kraft, selbst auch, wenn dies nur eine Romanfigur ist. 
Nun möchte ich noch näher auf die Liebesgeschichte eingehen. Ach Liebe kann schon etwas schönes sein. Und Mila hat sich eine einzigartige Liebe ausgesucht. Mit viel Zauber, Glanz, Sternen und Fürsorge. Zu Beginn habe ich Mikael für einen weiteren Krebspatienten gehalten, und war mehr als nur überrascht über seine tatsächliche Natur. 
Das Ende der Geschichte, in dem die Liebe mehr Bedeutung inne hat als der Krebs, rührte mich sehr, und die ein oder andere Träne kullerte über meine Wangen hinab. 

Das Cover:
Ich liebe es. Es hat so viel Bezug zur Geschichte, dass ich gar nicht alle Punkte nennen kann, ohne euch zu spoilern. Deswegen spare ich hier mit meinem Worten lieber aus. 

Fazit:

Dieses Buch sollte man gelesen haben. Liebhaber von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" kommen auch hier auf ihren Geschmack. Dennoch ist nicht zu vergessen, dass auch ein starker Hauch von Fantasy in diesem Buch vertreten ist. Also Leser aus dem Genre Fantasy haben hier auch eine klare Leseempfehlung von mir.

Rezension geschrieben von Ramona Gall

Bildquelle: https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51WhY8vs64L._SY346_.jpg