Dienstag, 28. März 2017

Rezension zu "The Burning Sky" von Sherry Thomas

Allgemeine Informationen:

Autor: Sherry Thomas
Titel: The Burning Sky
Reihe: Band 1
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 28.02.2017
Seiten: 376
Preis:
        - E-Book: 4,99 €
        - Print:    14,90 €
ISBN: 978-3959912013


Bewertung: 3,5 / 5 Sterne

Klappentext:

Alles begann mit einem ruinierten Elixier und einem Blitzschlag. 

Iolanthe Seabourne ist die größte Elementarmagierin ihrer Generation, so jedenfalls wurde es ihr gesagt. Als solche ist es ihre Pflicht und Bestimmung, den Bane, den mächtigsten Tyrannen und Magier, den die Welt je gesehen hat, zu besiegen und damit das Reich vor dem Untergang zu bewahren. Die Aufgabe käme selbst für den erfahrensten Magier einem Selbstmord gleich...ganz zu schweigen von einer widerwilligen Sechzehnjährigen ohne Ausbildung. 
Geleitet von den Visionen seiner Mutter und dem Wunsch nach Rache, schwört sich Prinz Titus, Iolanthe zu beschützen und auf den Kampf gegen Bane vorzubereiten. 
Doch er begeht einen furchtbaren Fehler: Er verliebt sich in das Mädchen, das lediglich ein Mittel zum Zweck hätte sein sollen. 
Während die Schergen des Tyrannen immer näher rücken, muss Titus sich entscheiden: Seine Mission oder Iolanthes Leben? 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht der Protagonisten Fiarfax/ Iolanthe und dem Prinzen Titus erzählt. Zu Beginn steht Iolanthe im Vordergrund und der Leser erhählt einige allgemeine Information zu der Geschichte, kurz auch was in dem Leben von Iolanthe bisher geschah. 
Das erste Mal als der Prinz Titus in die Geschichte trat war ich verwirrt. Man erfährt erst später und immer nur Stückchenweise Einzelheiten über diesen Charakter und über seine Vergangenheit. Auf der einen Seite durchaus eine interessante Wahl, vor allem deswegen weil es den Leser neugierig macht. Aber auf der anderen Seite sorgte es bei mir immer wieder für Verwirrung. Gesamt betrachtet versteht man Titus seine Seite erst wenn man das Buch beinahe zu Ende gelesen hat.
Iolanthe war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch. Sie ist ein sehr aufgeschlossener Charakter, dem keine Mühe zu viel und kein Weg zu weit ist. Sie legt von Anfang an viel Wert in das Wohlergehen ihrer Mitmenschen um sich herum. Nicht immer einfach, wenn man eng mit einem Prinzen zusammen agiert.
Titus dagegen brauchte einige Zeit bis er mir sympathisch war. Bei seinem ersten Auftreten traute ich ihm nicht einmal über den Weg. Für mich war zu fremd. Auch hegte ich immerzu Zweifel an seinen Absichten wie gut sie auch sein mochten. Erst zum Ende der Geschichte wurde ich mit diesem Charakter warm.
Verwunderlich fand ich es aber, dass die beiden Protagonisten so jung waren. Beide scheinen erst 16 Jahre alt zu sein. Sehr interessant fand ich hierzu den Kontrast zu ihrem Handeln und Denken im Vergleich zu ihrem Alter. Man erwartet in der Regel bei solch jungen Protagonisten, dass sie sich auch dementsprechend verhalten. Aber in dieser Geschichte war es eher so, dass ihr Verhalten, ihr Tun und ihre Denkweise sehr erwachsen gestaltet war. Natürlich hat ein Prinz anders zu handeln, wie ein normaler Mensch, aber selbst Iolanthe wirkte sehr reif für ihr Alter. Wenn der Autor geschrieben hätte die Beiden wären Mitte Zwanzig hätte ich es auch ohne Probleme geglaubt.

Sehr schön fand ich es, dass in der Geschichte die Magie im Vordergrund stand. Sei es Elementarmagie, subtile Magie, Gedankenmagie und viele andere Arten. Es gab kaum eine Seite in der keine Magie gewirkt wurde. Sehr zur Freude meiner Sucht nach magischen Geschichten.
An Spannung fehlte es auch nicht. Durch Intrigen, Geheimnisse und Kämpfe um die Macht des Landes gab es immer wieder Höhepunkte in der Geschichte, die einen mitrissen. Nur mit dem Finale des Buches war ich ein wenig unzufrieden. Auch wenn es noch einen Folgeband zu der Geschichte geben soll, fehlten mir persönlich einige Informationen. Die Sprünge zwischen den beiden Protagonistin im Laufe des Finales waren mir persönlich zu abrupt, das Tempo zu erhöht, die Geschichte an sich zu flach gehalten. Vor allem, da der Leser einige Seiten zuvor mit einer Vision gespoilert wird, wie das Ende ausgehen wird.

Allgemein zum Schreibstil lässt sich sagen, dass er flüssig zu lesen und einfach zu verstehen war. Die grundlegenden Informationen wurde einfach erklärt und es bleiben diesbezüglich keine Fragen offen. Zu meiner Freude wurde auch einiges über die Magie erklärt, die in diesem Buch von unterschiedlichen Personen gewirkt wird. Auch hier fiel mir es leicht die Informationen zu verstehen.
 
Das Cover: Vom ersten Moment an hatte ich mich in dieses Cover verliebt. Der Designer dieses Covers hat sich selbst übertroffen. Meiner Meinung nach passt es wundervoll zur Geschichte und vor allem zieht es die Blicke der Leser auf sich. Der Titel ist deutlich erkennbar und in einer schönen Schrift geschrieben, auffällig aber dennoch gut lesbar. Rundum ein gut gelungenes Design.

Fazit:


Zusammen gefasst lässt sich schreiben, dass dieses Buch sehr schön war. Weiter empfehlen kann ich es an alle Liebhaber des Drachenmond Verlages, an alle lese begeisterten Fans von Bücher die über Magie handeln und auch Liebhaber von Intrigen, Machtkämpfe und Geheimnissen kommen auf ihre Kosten. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Informationen sind klar und deutlich dargebracht und einfach zu verstehen. 
Abzug bei der Bewertung gibt es für das Ende, mit dem ich persönlich nicht zufrieden bin, zudem auch für die aufkommende Verwirrung bezüglich Titus seiner Geschichte. 

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Rezension geschrieben von Ramona Gall
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51GsdCWnj7L._SX348_BO1,204,203,200_.jpg